NonHazCity 1+2

Projekt NonHazCity

Gefährliche Chemikalien im Alltag? Fast überall begegnen sie uns, sei es in Alltagsgegenständen wie Kleidung, Möbel, Pflege- und Reinigungsprodukte, technische Geräte, Verpackungen oder im Beruf wie im Büro, Friseursalon oder Hotelbetrieb. In unserem Projekt NonHazCity – Innovative management solutions for minimizing emissions of hazardous substances from urban areas in the Baltic Sea area gingen wir den Chemikalien auf die Spur.

Die Projekte NonHazCity (2016–2019) und NonHazCity 2 (2019–2021) unterstützten Kommunen im Ostseeraum dabei, die Freisetzung gefährlicher Stoffe aus urbanen Quellen zu reduzieren und den Schutz von Mensch und Umwelt nachhaltig zu verbessern.

Im Mittelpunkt standen Schadstoffeinträge aus privaten Haushalten, öffentlichen Einrichtungen sowie kleinen und mittleren Unternehmen. Gemeinsam mit Städten, Forschungseinrichtungen und Umweltorganisationen wurden Strategien entwickelt, um gefährliche Chemikalien im Alltag zu vermeiden und ihre Einträge in Gewässer zu verringern.

Ein wesentlicher Schwerpunkt war die Entwicklung und Umsetzung kommunaler Chemikalienaktionspläne, die das Chemikalienmanagement langfristig in Verwaltungsprozesse integrieren. Ergänzend entstanden praxisnahe Instrumente und Informationsmaterialien für Kommunen, Unternehmen und Verbraucher*innen – darunter Leitfäden für eine schadstoffärmere öffentliche Beschaffung, Materialien zu gefährlichen Stoffen in Lebensmittelkontaktmaterialien sowie alltagstaugliche Empfehlungen für Haushalte und Büros.

Die beiden Projekte stärkten das Bewusstsein für schadstoffarme Alternativen, förderten den Wissensaustausch zwischen den Partnern im Ostseeraum und schufen eine nachhaltige Grundlage für ein kommunales Chemikalienmanagement. Die gewonnenen Erfahrungen und entwickelten Instrumente bildeten zugleich die Basis für das Folgeprojekt NonHazCity 3, das den Fokus auf gefährliche Stoffe im Bausektor legte.

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Mit dem Projekt NonHazCity 3 wird die Verknüpfung von Klimaneutralität, Kreislaufwirtschaft und smarter Beschaffung bei Baumaterialien angegangen. Partnerorganisationen aus acht verschiedenen Ländern arbeiten zusammen, lernen voneinander und erhöhen das Bewusstsein für gefährliche Stoffe in Baumaterialien im gesamten Ostseeraum.

Projektdetails

  • Projektname: NonHazCity
  • Projektleitung: Stadtverwaltung Stockholm in Zusammenarbeit mit dem Baltic Environmental Forum Deutschland für das operatives Projektmanagement
  • Themenbereiche: Chemikalienmanagement, Meeresschutz und Wassermanagement
  • Gefördert durch: INTERREG Baltic Sea Region
  • Laufzeit: 03/2016 – 02/2019
  • Projektwebsite: https://www.giftfreie-stadt.de/

Projektdetails

  • Projektname: NonHazCity 2
  • Projektleitung: Stadtverwaltung Riga
  • BEF Themenbereich: Chemikalienmanagement, Meeresschutz und Wassermanagement
  • Gefördert durch: INTERREG Baltic Sea Region
  • Laufzeit: 08/2019 – 07/2021
  • Projektwebsite: https://www.giftfreie-stadt.de/

Beteiligte Länder: NonHazCity

Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, Schweden

Beteiligte Länder: NonHazCity 2

Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, Russland

Projektmitarbeitende

Combined NonHazCity- Logo

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