HAZGONE stattet öffentliche Behörden, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen in der Ostseeregion mit Wissen, bewährten Praktiken und Schulungen aus, um den Herausforderungen durch gefährliche Stoffe und Mikroschadstoffe zu begegnen. Dabei verfolgt das Projekt erstmals einen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die Prävention an der Quelle als auch fortgeschrittene Reinigungsmaßnahmen am Ende der Prozesskette miteinander verbindet. HAZGONE bündelt die Ergebnisse von 14 EU-Projekten.
Es besteht kein Zweifel daran, dass gefährliche Stoffe (HAZ) und Mikroschadstoffe (MPs) zwei Seiten derselben Medaille sind und ein bedeutendes Problem in der Ostseeregion darstellen. In der Praxis werden diese Themen jedoch häufig getrennt betrachtet: als „Upstream“-Maßnahmen (Prävention, Substitution und Entsorgung gefährlicher Stoffe) und „Downstream“-Maßnahmen (Entfernung, Monitoring und Analyse von Mikroschadstoffen). Die HAZGONE-Plattform verfolgt das Ziel, diese Perspektiven miteinander zu verbinden und lokalen sowie nationalen Behörden, Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaftsverbänden und weiteren Akteuren ein ganzheitliches Verständnis der Quellen und Eintragspfade gefährlicher Stoffe zu vermitteln.







