Wie lassen sich gutes Essen, gemeinsames Feiern und Abfallvermeidung miteinander verbinden? Beim veganen Grillfest im KulturKlinker Barmbek am 5. September stand nicht nur pflanzlicher Genuss im Mittelpunkt – auch die Frage, wie Veranstaltungen und gemeinsames Essen mit weniger Einweg auskommen können, spielte eine Rolle.
Das Baltic Environmental Forum Deutschland war mit einem Infostand vor Ort und lud die Besucher*innen dazu ein, sich über Mehrweg und Möglichkeiten zur Vermeidung von Verpackungsabfällen zu informieren. Anhand verschiedener Mehrwegdosen konnten die Gäste ganz konkret sehen, wie wiederverwendbare Lösungen beim Einkauf, Transport und Aufbewahren von Lebensmitteln eingesetzt werden können. Flyer mit weiteren Informationen gaben zusätzliche Anregungen für den Alltag.
Dabei ging es nicht nur um Informationen: Bei verschiedenen Mehrweg-Spielen konnten die Besucher*innen spielerisch mehr über Wiederverwendung und Abfallvermeidung erfahren. Vor allem der direkte Austausch bot Gelegenheit, Fragen zu stellen, eigene Erfahrungen zu teilen und darüber zu sprechen, welche Mehrweglösungen im Alltag gut funktionieren können.
Die Aktion fand im Rahmen des Interreg-Projekts Change(K)now! statt. Das Projekt setzt sich für den Wandel von Einweg- zu Mehrweg- und Kreislaufsystemen in der Lebensmittelversorgung ein. Neben politischen und strukturellen Veränderungen ist dabei auch die direkte Ansprache von Bürger*innen wichtig. Denn Mehrweg kann dann zum selbstverständlichen Teil des Alltags werden, wenn passende Systeme vorhanden sind, ihre Nutzung einfach ist und Menschen die Möglichkeit haben, konkrete Lösungen kennenzulernen.
Das vegane Grillfest zeigte dabei, wie sich Information und gemeinsames Erleben miteinander verbinden lassen: In entspannter Atmosphäre konnten Besucher*innen nicht nur zusammenkommen und genießen, sondern sich gleichzeitig mit einfachen Möglichkeiten beschäftigen, Einwegverpackungen zu vermeiden und Mehrweg stärker in den eigenen Alltag zu integrieren.
Das Projekt Change(K(now)! wird von Interreg Baltic Sea Region kofinanziert. Das Hauptziel des Projekts ist ein Umdenken weg von Einweg- hin zu Kreislauf- oder Mehrwegsystemen für die Lebensmittellieferung in Städten und bei den Einwohner*innen der Ostseeregion.
Mehr Informationen über das Projekt Change (k)now gibt es unter folgendem Link: https://www.bef-de.org/portfolio/changeknow/

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