Chemikalienmanagement und industrieller Umweltschutz
Hintergrund
Chemikalien finden sich überall in unserer Umwelt, sei es in der Landwirtschaft, in industriellen Prozessen, aber auch in Lebensmitteln, Haushaltschemikalien, Kosmetik oder Spielzeug. Neben den alltäglichen Bequemlichkeiten, die uns Chemikalien ermöglichen, können sie gleichzeitig Auslöser von Allergien sein. Ebenso ist der Gebrauch bestimmter Chemikalien als bedenklich einzustufen, da sie als krebserregend oder chronisch toxisch gelten, sich in der Umwelt anreichern oder deren Wirkungen sogar noch nicht endgültig geklärt sind. Dem Risikomanagement von Chemikalien kommt deshalb ein hoher Stellenwert auf europäischer und internationaler Ebene zu. Eine Serie von EG-Richtlininen sowie internationale Vereinbarungen sind Ansätze um die Risiken, die von Chemikalien und deren Gebrauch ausgehen, zu verringern. Dieses unvermeidlich komplexe Themenfeld verlangt sowohl von den Behörden als auch der Industrie und dem Gewerbe in hohem Maße Kooperation und die Bereitstellung von Ressourcen, um diese Problematik zu bearbeiten. Gerade Industrieunternehmen sind potentielle Verursacher von Umweltproblemen und es bedarf mitunter guter Überzeugungsarbeit, dass Umweltkosten nicht externalisiert werden, sondern win-win Lösungen möglich sind. Ungeirrt dessen ist es natürlich unverzichtbar, rechtlich verbindliche Standards bestehender nationaler und internationaler Regelungen einzuhalten.Ständige Sensibilisierung für das Thema, Wissenstransfer, Kapazitätenaufbau und ein beständiger Dialog zwischen staatlichen Behörden, der Industrie, dem Handel und dem Endverbraucher sind ein vorrangiges Thema im Arbeitsprogramm der BEF Gruppe. Organisierte Workshops, Treffen und Trainings tragen zu unserem Ziel bei, die Umweltbelastung durch Chemikalien zu minimieren. | AnsprechpartnerPhilipp Engewald Tel.: 040/5330 7075 Fax.: 040/5330 7084
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Durchgeführte Projekte
Kompetenzaufbau zu Gefahrenstoffmanagement in Nordwestrussland (CapChemRU 2) Die Arbeit in CapChemRU 2 konzentriert sich zum Einen darauf, Informationen zu Vorkommen und Verwendung von elf, unter HELCOM als gefährlich klassifizierten Substanzen zu ermitteln, um für gefundene Substanzen Empfehlungen zur Emissionsverringerung zu entwickeln. Diese richten sich an Gesetzgeber und sollen helfen, Maßnahmen für zielgerichtete Verbesserungen zu ergreifen.Weiter wird das Projekt das neue föderale Gesetz Russlands zum Gefahrenstoffmanagement und die St. Petersburger Umsetzungsstrategie aus der Perspektive der internationalen Kompatibilität beleuchten und Empfehlungen zur Optimierung beider Vorhaben erarbeiten, sowie darüber einen laufenden Informationsaustausch zwischen Gefahrenstoffexperten aus Russland und der EU fördern. Mehr in Kürze. | 10/2010 - 06/2012 |
Kompetenzaufbau zu Gefahrenstoffmanagement in Nordwestrussland (CapChemRU) Dieses Projekt verfolgt das Ziel, den Kapazitätenaufbau und die Zusammenarbeit im Bereich Gefahrenstoffmanagement zu unterstützen und so die Belastung durch Gefahrenstoffe in der Ostsee zu verringen. mehr>> | 10/2008 - 06/2010 |
Proposals for measures and actions for the reduction of pollution from hazardous substances for the Baltic Sea Action Plan The Project focussed on the conditions in the new EU member states (Estonia, Latvia, Lithuania and Poland) and Russia (North West Region only). By example of 11 (groups of) hazardous substances, the consultant analysed the available information on current uses and emissions of these substances and the current practise in applying the existing regulatory instruments to reduce releases. Based on this analysis, the consultant proposes a suite of 30 actions to promote the long term process towards meeting HELCOM objective in 2020. mehr>> | 02/2007 - 09/2007 |
Netzwerke von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) entlang von Wertschöpfungsketten - Umweltkommunikation als Instrument für die erfolgreiche Umsetzung von EU-Richtlinien in KMU im Baltikum In der der Vergangenheit wurde in den baltischen Staaten festgestellt, dass es ein Kommunikationsdefizit von Unternehmen bezüglich vorhandener Umweltprobleme sowie der Einhaltung von Umweltgesetzgebungen innerhalb von Wertschöpfungsketten in den drei baltischen Staaten gibt. Inzwischen ist ein wachsendes Verständnis für diese Problematik festzustellen und das Ziel dieses Projektes ist, dass in drei ausgewählten Branchen Firmen ihre Wertschöpfungsketten identifizieren und Kommunikationswege aufbauen um bestehende Umweltdefizite zu beseitigen. mehr>> | 01/2006 - 12/2007 |
Chemikalien finden sich überall in unserer Umwelt, sei es in der Landwirtschaft, in industriellen Prozessen, aber auch in Lebensmitteln, Haushaltschemikalien, Kosmetik oder Spielzeug. Neben den alltäglichen Bequemlichkeiten, die uns Chemikalien ermöglichen, können sie gleichzeitig Auslöser von Allergien sein. Ebenso ist der Gebrauch bestimmter Chemikalien als bedenklich einzustufen, da sie als krebserregend oder chronisch toxisch gelten, sich in der Umwelt anreichern oder deren Wirkungen sogar noch nicht endgültig geklärt sind. Dem Risikomanagement von Chemikalien kommt deshalb ein hoher Stellenwert auf europäischer und internationaler Ebene zu. Eine Serie von EG-Richtlininen sowie internationale Vereinbarungen sind Ansätze um die Risiken, die von Chemikalien und deren Gebrauch ausgehen, zu verringern. Dieses unvermeidlich komplexe Themenfeld verlangt sowohl von den Behörden als auch der Industrie und dem Gewerbe in hohem Maße Kooperation und die Bereitstellung von Ressourcen, um diese Problematik zu bearbeiten. Gerade Industrieunternehmen sind potentielle Verursacher von Umweltproblemen und es bedarf mitunter guter Überzeugungsarbeit, dass Umweltkosten nicht externalisiert werden, sondern win-win Lösungen möglich sind. Ungeirrt dessen ist es natürlich unverzichtbar, rechtlich verbindliche Standards bestehender nationaler und internationaler Regelungen einzuhalten.
Die Arbeit in CapChemRU 2 konzentriert sich zum Einen darauf, Informationen zu Vorkommen und Verwendung von elf, unter HELCOM als gefährlich klassifizierten Substanzen zu ermitteln, um für gefundene Substanzen Empfehlungen zur Emissionsverringerung zu entwickeln. Diese richten sich an Gesetzgeber und sollen helfen, Maßnahmen für zielgerichtete Verbesserungen zu ergreifen.
Dieses Projekt verfolgt das Ziel, den Kapazitätenaufbau und die Zusammenarbeit im Bereich Gefahrenstoffmanagement zu unterstützen und so die Belastung durch Gefahrenstoffe in der Ostsee zu verringen.
The Project focussed on the conditions in the new EU member states (Estonia, Latvia, Lithuania and Poland) and Russia (North West Region only). By example of 11 (groups of) hazardous substances, the consultant analysed the available information on current uses and emissions of these substances and the current practise in applying the existing regulatory instruments to reduce releases. Based on this analysis, the consultant proposes a suite of 30 actions to promote the long term process towards meeting HELCOM objective in 2020.
In der der Vergangenheit wurde in den baltischen Staaten festgestellt, dass es ein Kommunikationsdefizit von Unternehmen bezüglich vorhandener Umweltprobleme sowie der Einhaltung von Umweltgesetzgebungen innerhalb von Wertschöpfungsketten in den drei baltischen Staaten gibt. Inzwischen ist ein wachsendes Verständnis für diese Problematik festzustellen und das Ziel dieses Projektes ist, dass in drei ausgewählten Branchen Firmen ihre Wertschöpfungsketten identifizieren und Kommunikationswege aufbauen um bestehende Umweltdefizite zu beseitigen. 



